AKTUELLES 2012
 
Schneeberger zu Gast im Elsass
Schneeberg/St. Maurie aux Mines (RL/AV).
Freundschaften sind wie eine Pflanze. Sie müssen gehegt und gepflegt werden, damit sie gedeihen und sich weiter entwickeln können. Solch eine Freundschaft pflegen auch die elsässischen Bergkameraden aus St. Marie aux Mines mit den Bergkameradinnen und Bergkameraden aus dem erzgebirgischen Schneeberg. Aufmerksamen Besuchern der alljährlichen Bergparade zum Schneeberger Bergstreittag am 22. Juli sind da sicherlich auch die elsässischen Bergkameraden aufgefallen. Seit nunmehr bereits 17 Jahren marschieren die Kameraden aus St. Marie aux Mines zum Bergstreittag mit und waren auch schon dreimal bei der Bergparade zum Lichtelfest dabei. Grund genug für die Schneeberger, einmal mehr wieder einen Gegenbesuch in den Elsass zu starten. Am 13.04.2012 machten sich 8 Vereinsmitglieder des Schneeberger Vereins auf, um ihre Freunde im 700 Kilometer entfernten St. Marie aux Mines zu besuchen. Die elsässischen Bergkameraden hatten sich ein umfangreiches Programm einfallen lassen. So unternahmen sie mit den Schneebergern eine Vogesenrundfahrt und besuchten das Heimatmuseum der elsässischen Kleinstadt. Ein besonderer Höhepunkt war sicherlich die Grubenbefahrung in der Grube "Eisenthür". Hier erlebten die Bergkameraden aus Schneeberg Bergbau pur. Zweieinhalb Stunden dauerte die Grubenbefahrung, wo die Schneeberger viel Wissenswertes über den Bergbau in St. Marie aux Mines erfahren haben. Am Nachmittag des 14.04. stand dann noch der Bürgermeisterempfang auf dem Besucherprogramm. In ihren Grußworten betonten sowohl der Vorsitzende der elsässischen Bergbrüder Yves Motsch als auch der Vorsitzende der Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" Ray Lätzsch, wie wichtig Freundschaften, gerade auch länderübergreifend, sind. Der Bürgermeister von St. Marie aux Mines hat in seinem Grußwort die Schneeberger Bergkameradinnen und Kameraden 2013 zum großen Jubiläum des elsässischen Vereins eingeladen. Brücken verbinden Landschaften miteinander, Freundschaften verbinden Menschen. Die Freundschaft zwischen den Bergbrüdern aus dem Elsass und den Bergschwestern und Bergbrüdern aus dem Erzgebirge wird aktiv gelebt und in Zukunft weiter ausgebaut.
 
Fotos und Text: Anja Viehweg
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Aufruf Bergmeisterpokal 2012 in Schneeberg ! NEU !

Die Bergbrüderschaft Schneeberg ist dieses Jahr der Ausrichter für den Bergmeisterpokal 2012. Dieser findet am 21. Juli von 13 bis 16 Uhr auf dem Gelände der Bergsicherung Schneeberg statt. Interessante bergmännische Spiele, wie das berühmte Bierglas stemmen, die Bergziege melken, das traditionelle Nageln, einen Baumstamm zersägen und etwas neues, Bergmärsche erraten, werden in diesem Jahr für alle Mitwirkenden eine Herausforderung sein. Bitte meldet euch bis zum 30.06.2012 bei dem Vorsitzenden Ray Lätzsch unter folgender Telefonnummer: 0177 3242594 oder E-Mail: Ray.Laetzsch@arcor.de oder info@bergbruederschaft-schneeberg.de. Achtung, der Sieger darf den Pokal mit nach Hause nehmen. Der Ausrichter im nächsten Jahr, welcher sich beim Sächsischen Landesverband dafür bewerben kann, muss dann einen neuen stiften. Die Schneeberger Bergbrüder- und schwester freuen sich auf zahlreiche Anmeldungen und einen lustigen Gaudi im Rahmen des Festwochenendes 45 Jahre Bergbrüderschaft Schneeberg. In unmittelbarer Nähe bietet das KIEZ am Filzteich Übernachtungsmöglichkeiten für alle, die vielleicht dieses Fest für eine Vereinsausfahrt nutzen wollen. (http://www.kiezschneeberg.de)

Text: Anja Viehweg

Foto: Anja Viehweg
 
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Schneeberger Bergbrüder feiern Jubiläum ! NEU !

45 Jahre liegen nun schon wieder zurück, auf die die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. in diesem Jahr blicken kann. Das soll auf eine ganz besondere Art und Weise gefeiert werden. Im Rahmen des Bergstreittages am 22. Juli 2012 in Schneeberg findet auf dem Gelände der Bergsicherung Schneeberg ein tolles Festwochenende mit vielen besonderen Attraktionen statt. Dazu gehören unter Anderem die Ausrichtung des Kinderbergmeisterpokales am Samstag, den 21. Juli 2012 von 10 bis 12 Uhr. Anschließend folgt gleich der Bergmeisterpokal des Sächsischen Landesverbandes für Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine. Ein Gaudi bei dem die Bergkameradinnen - und kameraden sich auch einmal außerhalb der Bergparaden kennen lernen und Erfahrungen austauschen sollen. Weiter geht es dann im Programm mit den Pöhlbachmusikanten, die von um vier bis halb sieben für Stimmung sorgen. Gegen 19:30 Uhr folgt ein Bierfassanstich mit der sogenannten Eröffnung zum Tanz. Die Bergbrüderschaft Schneeberg lädt alle Interessierten aus Nah und Fern zum Tanz mit der Vogtlandexpressband am Samstagabend in das Festzelt ein. Der Eintritt ist frei. In unmittelbarer Nähe bietet das KIEZ am Filzteich Übernachtungsmöglichkeiten für alle, die vielleicht dieses Fest für eine Vereinsausfahrt nutzen wollen. (http://www.kiezschneeberg.de) Schon jetzt laden wir alle Interessierten ganz herzlich dazu ein, den Festplatz zu besuchen. Nähere Informationen gibt es in Kürze auf der Internetseite der Bergbrüderschaft Schneeberger Bergparade e. V. unter www.bergbruederschaft-schneeberg.de.

Text: Anja Viehweg

 
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Bergquartal und Bergaufzug am 05.05.2012 ! NEU !

SCHNEEBERG (RL). Am 05. Mai begeht die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. ihr 25. Bergquartal. Traditionell geht dem Quartal ein Bergaufzug voraus. Der Bergaufzug, der von der Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. und der Schneeberger Bergkapelle sowie Fahnendelegationen befreundeter Bergbrüderschaften gestaltet wird, beginnt um 14:00 Uhr. Die Paradestrecke ist folgendermaßen geplant: Fürstenplatz, Markt, Kirchgasse, Kirchplatz, an St. Wolfgang vorbei zum Georgenplatz. Im Kirchgemeindehaus von St. Wolfgang findet um 14:30 Uhr das Bergquartal statt.

Text: Anja Viehweg

Näheres dazu siehe Termine
AKTUELLES 2011
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20 Jahre Wismut GmbH - Veranstaltung in Berlin am 8. September 2011
 
Erzgebirgische Tradition in Berlin präsentiert

Anlässlich 20 Jahre Wismut GmbH waren vergangenen Donnerstag das Musikkorps Schneeberg und eine Delegation der Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. zu Gast im Bundeswirtschaftsministerium.
Während des Anmeldens von Vertreter der Wismut GmbH sowie Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen umrahmten die Bergbrüder und -schwestern aus Schneeberg die Atmosphäre im Eingangsbereich des Ministeriums. Zu Beginn der Festveranstaltung präsentierten die Musiker den Steigermarsch. Der gemeinsame Gesang dieses Bergmannsliedes zeigte die Begeisterung in den Gesichtern der Gäste. Mit weiteren erzgebirgischen Liedern begleiteten das Musikkorps und die Bergbrüderschaft den Abschluss der Veranstaltung, während die Gäste zum Empfang geladen wurden.

 
Bergmännisches Flair im Eingangsbereich des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin
links im Bild Ray Lätzsch, rechts Steffen Wünsche
In der Mitte ein Modell einer Grubenlampe von der Wismut GmbH
das Erzgebirge wurde würdig vertreten durch die Bergbrüderschaft
Abschluss der Festveranstaltung, während die Gäste zum Empfang geladen wurden, standen die Bergbrüder- und schwestern Spalier (v. l. n. r. Lothar Bade, Karl Ebert, Jost Schnorr, Christina Kuhnert und Regina Kuhnert)
Das Musikkorps begleitete den Abschluss der Festveranstaltung mit erzgebirgischen Liedern
 
Text und Fotos: Anja Rothemann
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3. Thüringer Bergmannstag in Sondershausen 3. / 4. September 2011
 
Ausfahrt zum Thüringer Bergmannstag

Anlässlich des 3. Thüringer Bergmannstages der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine waren am 1. Septemberwochenende die Schneeberger Bergbrüder- und Schwestern nach Thüringen gereist. Diese Gelegenheit nutze die Bergbrüderschaft gleich für eine Vereinsausfahrt mit Übernachtung. Dabei stand als erster kultureller Höhepunkt das Panoramamuseum (Bauernkriegsmuseum) in Bad Frankenhausen auf dem Programm. Nach einer interessanten Führung stärkten wir uns schnell mit einer Roster von unserem Busfahrer Gerd Schnitzler bevor wir die Jugendherberge ansteuerten. Am Samstagabend hat dann im Festzelt der Thüringer Landesverband zum Tanz eingeladen. Anschließend fand der Großen Bergmännischen Zapfenstreich mit dem Musikkorps der Bergstadt Schneeberg und einigen Delegationen und Fahnenabordnungen befreundeter Vereine statt. Unser 1. Vorsitzender Ray Lätzsch kommandierte den Zapfenstreich vor zahlreichem Publikum. Nach geselligem gemütlichem Beisammensein in der Jugendherberge am Abend, stand dann am Sonntagmorgen der Bergmannstag wieder im Vordergrund für die Bergbrüder- und Schwestern aus Schneeberg. Dieser fand nun seinen glanzvollen Höhepunkt. Rund 2.500 Bergkameradinnen und Bergkameraden aus fast 100 Vereinen Deutschlands haben sich auf dem Appellplatz der Karl-Günther-Kaserne zum Abmarsch zur Abschlussbergparade versammelt. Die Bergbrüder- und Schwestern aus Schneeberg, sowie das Musikkorps Schneeberg marschierten durch die Kultur- und Bergstadt Sondershausen an tausenden Gästen vorbei. Nach der Bergparade ging es dann wieder in Richtung Heimat. Für alle Beteiligten war es eine super organisierte und gelungene Veranstaltung.

 
unterwegs - Besuch des Bauernkriegsmuseums in Bad Frankenhausen
am Abend - geselliges Beisammensein
Na dann -Glück auf und Prost :-) - ein absolut gelunges Wochenende!
weitere Fotos gibt es auf der Seite VEREINSLEBEN ...
Text und Fotos: Anja Rothemann, Bildunterschrifte : Katrin Wünsche
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Bergmeisterpokal für Schüler am 18.06.2011
 
Schüler lernen bergmännische Tradition kennen

Bereits in sechster Auflage startete vergangenen Samstag die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. den Aufruf "Bergmeisterpokal für Kinder". Acht Klassen aus den umliegenden Grund- und Mittelschulen von Bad Schlema, Schneeberg und Aue waren auf der Fundgrube Gesellschaft angetreten um sich dieser Herausforderung zu stellen.
Die Schneeberger Bergrüder wollen so die Kleinen spielerisch an die bergmännische Tradition heranführen und Nachwuchs gewinnen. Folgende Disziplinen mussten gemeistert werden: Arschlederhochsprung, Bergziege melken, Grubenholz umstapeln, Hunt anschieben und Wasserglas stemmen. Zahlreiche Fans waren gekommen, um ihre Mannschaften anzufeuern. Der letztgenannte Wettkampf ist jedes Jahr die am spektakulärsten angenommen Disziplin. Lautstark feuerten die Zuschauer an. Alle acht Jünglinge die hier angetreten waren, kämpften für ihre Mannschaft mit allen Kräften, die ihnen zur Verfügung standen. Im Duell blieben Tom Meinke von der Pestalozzi Mittelschule Klasse 6 b und Julia Windirsch vom Johann-Gottfried-Herder Gymnasium Klasse 6 a übrig. Nach geschlagenen Sieben ein halb Minuten brach es zusammen. Super Rekord, den das Mädchen in der Tasche hatte und somit den männlichen Mitstreiter besiegte. Die Bestleistung beim Arschlederhochsprung mit 1,05 m erreichte die Klasse 6 b von der Pestalozzi Mittelschule Schneeberg. Diese gewannen im Endspurt mit nur einem Punkt Vorsprung ganz knapp den Wanderpokal. Die Sieger können nun eine kostenlose Grubenbefahrung und eine Übernachtung mit der Klasse im Huthaus des CVJM erleben. Negative Bilanz im Wettbewerb war, dass leider nur eine Grundschule angetreten ist. Trotzdem haben sie es sich nicht nehmen lassen hart zu kämpfen. Der Termin ist bei den Kindern nicht mehr aus dem Kalender wegzudenken und wird auch schon für nächstes Jahr in siebter Auflage geplant.

 
Hunt aufschieben - mit und ohne Schwung
Grubenholz umstapeln
Arschlederhochsprung
Schachtziege melken
Wasserglas stemmen
Wasserglas stemmen - man beachte die angespannten Gesichter
Grundschulsieger
Mittelschulsieger
 
Text: Anja Rothemann, Fotos: Katrin Wünsche
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Vereinsausfahrt Lichtenstein / Zwönitz am 14.05.2011

Bergbrüder unterwegs in der Miniwelt mit anschließender Bierverkostung

Die Feengrotten in Saalfeld, die Sektkellerein Rotkäppchen in Freyburg, Prag oder Dresden, all solche Höhepunkte stehen einmal jährlich auf dem Plan der Schneeberger Bergbrüder. In diesem Jahr stand die Miniwelt in Lichtenstein mit anschließender Bierverkostung und Tanzabend in Zwönitz auf dem Programm. Bei wunderschönem Wetter starteten wir mit einem Rundgang durch die Miniwelt um uns die ganze Welt zu Füßen anzuschauen. Am späten Nachmittag ging es dann nach Zwönitz in eine urige Bierbrauerei mit Verkostung, rustigem Brauereibuffet und Tanzabend mit der Disco Let´s Dance. Zur Bereicherung des Abend trug der Zwönitzer Nachtwächter bei. Gegen 22:00 Uhr klopfte er an der Tür und trug das eine oder andere witzige Sprüchlein vor. Nach dem gemeinsamen Gesang des Steigermarsches fuhren wir um Mitternacht zurück in Richtung Heimat. Für alle ging ein sichtlich schöner und unvergesslicher Tag mit viel Spaß und Freude zu Ende. Mit unsere jährlichen Ausfahrt bedankt sich der Vorstand bei den Mitgliedern für den geleisteten Einsatz zu den Bergparaden sowie deren Angehörigen, die ein solches umfangreiches Hobby tolerieren.

 
Auf gehts in die Miniwelt
Sichtliche Begeisterung bei Rundgang durch die Miniwelt - im Hintergrund der schiefe Turm von Pisa, The Tower of London und eine englische Telefonzelle
Eröffnung der Bierverkostung in der Brauerei durch den
Vorsitzenden Ray Lätzsch (rechts), links der Chef der Brauerei
gemütliches Beisammensein am Abend
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getanzt wurde auch kräftig an diesem Abend
Da Christine leider krank zu Hause bleiben musste, tanzte unser Peter mit seiner kleinen "Ersatzfrau" bis zum Umfallen :-)
Gegen 22:00 Uhr überraschte uns der Zwönitzer Nachtwäschter -
der Spaß kam hierbei nicht zu kurz.
Karl-Heinz Seifert und Peter Rotbarth haben bei Rockmusik das Publikum unterhalten
Beim Brauereibuffet wurde wirklich jeder satt
Punkt Mitternacht endete mit dem gemeinsamen Gesang
des Steigermarsches unsere Ausfahrt
 
Text und Fotos: Anja Rothemann, Fotos und Bildunterschriften mit * gekennzeichnet: Katrin Wünsche
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*Bergquartal am 07.05.2011*

 
Bergbrüder feiern ihr 24. Bergquartal

Wenn am 1. Samstag im Mai eine kleine Bergparade mit der Bergkapelle Schneeberg und befreundeten Delegationen aus Bad Schlema, Ehrenfriedersdorf , Geyer, Jöhstadt und Waldkirchen über den Schneeberger Mark marschiert, dann heißt das die "Schneeberger Bergrüder haben Bergquartal". Da sind kaum die weihnachtlichen Bergparaden vergangen lässt die Jahreshauptversammlung auf sich warten. Punkt 14:30 Uhr erklingt im Schneeberger Kirchgemeindehaus die Glückauf-Fanfare. Der Vorsitzende Ray Lätzsch eröffnete das Quartal und trägt zunächst den Vorstandsbericht vor. In diesem betont er besonders die Arbeit des neuen Vorstandes, aber auch die Arbeit der Mitglieder, die die Ideen des Vorstandes umsetzen. Weiterhin bedankt sich Bergkamerad Lätzsch bei den Partnern, die ein solches aufwendiges Hobby tolerieren. Die Bergbrüderschaft nahm an 19 Bergparaden oder Bergaufzügen teil. Des weiteren waren sie an 16 Delegationen in den verschiedensten Orten des Erzgebirges vertreten, führten eine Mettenschicht, 1 Bergquartal, 7 Mitglieder- und 7 Vorstandssitzungen durch. Dies alles sind aber nicht die einzigen Aufgaben des Vereins. Sportlich waren die Bergkameradinnen und Kameraden auch gut dabei. Der Höhepunkt zur Weltmeisterschaft 2010 war ein Fußballspiel gegen das Musikkorps der Bergstadt Schneeberg. Getreu dem Motto Bergmusiker und Bergkameraden tauschen Blasinstrumente und Bergbarten gegen Fußballtrikots und Fußballschuhe. Leider musste sich hier die Bergbrüderschaft mit 7:0 geschlagen geben. Das Ergebnis spielte aber nur eine untergeordnete Reihe. Der Spaß und die Zusammenarbeit der beiden Vereine standen im Vordergrund. Der Spaß kommt aber auch bei Vereinsausfahrten mit Angehörigen oder beim Drachenbootrennen auf dem Filzteich nicht zu kurz. Eine wertschätzende Arbeit leisten die Bergrüder immer wieder beim Behindertenfest auf dem Gelände der Bergsicherung Schneeberg. Dies ist im Terminplan nicht mehr wegzudenken. Die Bergbrüderschaft veranstaltete außerdem am 20.06.2010 bereits in 5. Auflage den Bergemeisterpokal für Kinder. Hier sollen Kinder und Jugendliche spielerisch an die bergmännischen Traditionen herangeführt werden. Die Pflege einiger Objekte des Schneeberg-Neustädtler sowie des Bad Schlemaer Bergbaulehrpfades sind eine weitere Aufgabe der Brüderschaft. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden zahlreiche Arbeitseinsätze durchgeführt, um die Kleinode der Schneeberger und Schlemaer Geschichte zu erhalten. Außerdem wurden mit der Arbeitsgruppe "Bergmännische Trägergemeinschaft" ca. 100 Erdbestattungen durchgeführt. Im Tagesordnungspunkt 6 und 7 standen die Ehrung verdienter Mitglieder sowie Neuaufnahmen und Austritte zur Debatte. Ulrich Höhl, Mathias Drechsler und Klaus Hofmann wurden durch ihre hervorragende Arbeit im Verein mit einem kleinen Präsent ausgezeichnet. Bergkamerad Höhl bringt von Jahr zu Jahr die Schaukästen in Schneeberg und Neustädtel auf Vordermann, Bergkamerad Drechsler ist bei jedem Arbeitseinsatz dabei und ergreift auch Selbstinitiative wenn es zum Beispiel um den Gleesbergturm geht und Bergkamerad Hofmann bereichert die Mitgliederversammlungen immer mit interessanten Vorträgen über das Schneeberger Bergrevier oder ähnlichen Themen. Als Neuaufnahme konnte Rene´ Frenzel in den Reihen der Mitglieder begrüßt werden. Positiv ist zu berichten, dass es keinen Austritt gegeben hat. Mit Grußworten von verschiedenen Gästen und dem gemeinsamen Gesang des Steigermarsches endete das 24. öffentliche Bergquartal 2011.
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Bergaufzug in Richtung Gemeindesaal, in der 1. Reihe mit Bergmannslade:
Karl-Heinz Seifert und Heiko Kuhnert

bergmännische Frauenpower - seit Jahren 20 dabei:
Regina Drechsler und Christina Kuhnert

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Auszeichnung verdienter Bergbrüder
von links: Mathias Drechsler, Ulrich Höhl, Klaus Hofmann

Zünftig mit einem Bergschnaps wurde neu in unseren Reihen begrüßt:
Rene Frenzel aus Schneeberg
Der 1. Vorsitzende Ray Lätzsch trägt den Vorstandsbericht vor
Mit dem gemeinsamen Gesang des Steigermarsches endete das 24. öffentliche Bergquartal
Text und Fotos: Anja Rothemann, Fotos und Bildunterschriften mit * gekennzeichnet: Katrin Wünsche
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*Arbeitseinsatz am Gleesbergturm am 16.04.2011*
 

Köhlerturm auf dem Gleesberg erstrahlt in neuem Glanz

Nicht nur Bergparaden gehören zu den Aufgaben der Schneeberger Bergbrüderschaft. Auch die Pflege von Bergbauanlagen in der Schneeberg-Neustädtler Bergbaulandschaft. Seit 2007 gehört der Köhlerturm auf dem Gleesberg dazu. Hier leisteten die Schneeberger Bergbrüder vergangenen Samstag einen großen Arbeitseinsatz. Dieser war nach dem langem Winter dringend notwendig geworden. Im Inneren, ganz oben des Turmes wurden die Fenster auf Hochglanz geputzt, um den Besuchern den Blick auf das Erzgebirge wieder zu ermöglichen. Während anschließend eine Grundreinigung von oben nach unten durchgeführt wurde, profitierte auch der Außenbereich des Turmes. Die Bergbrüder haben den Sockel komplett neu verfugt. Der Vorstand bedankt sich bei allen Bergkameraden, die an diesem Wochenende ihre Freizeit geopfert haben, um das Kleinod der Schneeberger Geschichte zu erhalten. Der Turm kann während den Öffnungszeiten der Berggaststätte Gleesberg jederzeit besucht werden.

der Turm erstrahlt in einem neuen Antlitz

Jürgen Brecheis (links oben), Rene´ Frenzel, Günther Brückner (links unten) und Ray Lätzsch beim Gerüst abbauen.
v. l. Lothar Bade, Ulrich Höhl, Günther Brückner und Jürgen Brecheis beim Verfugen

Ulrich Höhl und Lothar Bade beim Verfugen
Ulrich Höhl und Lothar Bade - ein Spaß muss auch ab und zu mal sein

v. r. Karl Ebert, Rene´ Frenzel, Jürgen Brecheis und Günther Brückner beim Verfugen des kompletten Sockels
Mike Rothemann (l.) und Ray Lätzsch putzten die Fenster auf der Plattform des Turmes auf Hochglanz

Mike Rothemann und Ray Lätzsch bei der Grundreinigung im Inneren des Turmes
Lothar Bade (l.), Ulrich Höhl, Günther Brückner und Jürgen Brecheis beim Verfugen des Turmes
 
Text und Fotos: Anja Rothemann
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*Reinigungsarbeiten an der Eichhörnchenquelle am 09.04.2011*
 
Da für den Schlemaer Gemeindeanzeiger Fotos von der Eichhörnchenquelle benötigt wurden, die Zeit also drängte und bei der Reinigung zwei Personen durchaus reichen, gab es wieder einen Einsatz der "Bergfamilie" Wünsche an der Eichhörnchenquelle. Da wir in Bad Schlema zu Hause sind, war das für uns wie immer ein schnell und gern erledigter Einsatz. Laub und Schmutz entfernt - schon ist die Quelle wieder ein Hingucker.

 

Steffen Wünsche kehrt die alten Blätter aus
Reinigung des Beckens

aktive Hilfe aus der Bergzwergengruppe :-)
Reinigung der Fugen - na, macht Papa das ordentlich?
Text und Fotos: Katrin Wünsche
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